Geboren und aufgewachsen ist Imre Török in Ungarn, er kam als jugendlicher Flüchtling nach Deutschland.
Nach Erlernen der deutschen Sprache Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Tübingen. Schüler von Ernst Bloch.
Seit 1990 wohnt er im Allgäu, zeitweilig in Berlin und in Ankara.

Prosaautor, Journalist, Dozent, Ghostwriter
Publikationen: Belletristik (Romane, Kurzgeschichten), Philosophie, Märchen, Sachbuch, Film.
Mitarbeit am Kinofilm "Sophie Scholl. Die letzten Tage"
Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland, im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und im ungarischen Schriftstellerverband.
Vorsitzender des Schriftstellerverbands (VS)
in Baden-Württemberg 1996 - 2005,
seit 2005 Bundesvorsitzender des VS.

Imre Török ist auf dem Schriftstellerkongress 2011 in Berlin einstimmig für eine dritte Amtszeit zum Bundesvorsitzenden des VS gewählt worden. Nach insgesamt 10 erfolgreichen und arbeitsreichen Jahren in diesem Ehrenamt hat er 2015 nicht wieder für den Vorsitz kandidiert.

Der Dozent für Kreativität schreibt und veröffentlicht "Geschichten voller Poesie, Wortwitz, Fabulierlust und Erzählkunst".
Pressestimmen zu seinen Lesungen: "Meister verschiedener Tonlagen", "mitreißender Erzähler", "Meister sanfter Töne".

Motto: Gib, gib auch nach, aber gib nicht auf.

Autorenporträt auf der Homepage der Heinrich Böll Stiftung:

http://www.migration-boell.de/web/integration/47_3780.asp

Autorenporträt in "Autorenwelt":

http://www.autorenwelt.de/users/imre-t%C3%B6r%C3%B6k

Imre Kertész, Literaturnobelpreisträger, im Vorwort zu Imre Töröks Buch "Un-GAR":

In diesem Jahrhundert lebten Orwell und Kafka. Es scheint, daß in unserem Leben die Erfahrung des Exils der Normalzustand des Menschen ist. Freilich wenn dem so ist, dann ist das Tagebuch von Imre Török nichts anderes als Revolte gegen die Epoche. Sein Leben zeigt exemplarisch, auf welche Weise der Mensch dort Wurzeln schlagen kann, wo er auf einmal sich seiner selbst bewußt wird.

"Wenn das Ich schreibt, schreibt doch immer das Wir" - notiert er in seinem Tagebuch. Mit wieviel Nostalgie lese ich diesen Satz. Ich, der ich dadurch zum Schreiben bewegt werde, damit ich vor der determinierenden Gewalt dieses für mich immer fremden "Wir" in die unberechenbaren Strudel des "Ich" sinken möge. Gut jedoch, daß ich weiß, auch ein anderer Weg existiert; ein Weg, auf dem das "Wir" Zuhause, Gemeinschaft, Solidarität bedeutet. Das ist für mich tröstendes Zeugnis des Tagebuchs von Imre Török.