Geboren und aufgewachsen ist Imre Török in Ungarn, er kam als jugendlicher Flüchtling nach Deutschland. Nach Erlernen der deutschen Sprache Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie (bei Ernst Bloch) in Tübingen. Er wohnt im Allgäu.

Prosaautor, Journalist, Dozent, Ghostwriter
Publikationen: Belletristik (Romane, Kurzgeschichten), Philosophie, Märchen, Sachbuch, Film
Mitarbeit am Kinofilm "Sophie Scholl. Die letzten Tage"
Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und im ungarischen Schriftstellerverband.
Vorsitzender des Schriftstellerverbands (VS)
in Baden-Württemberg 1996 - 2005.
Bundesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller seit 2005.

Lesungen und Schullesungen: "Geschichten voller Poesie, Wortwitz, Fabulierlust und Erzählkunst", "Mitreißender Erzähler", "Meister verschiedener Tonlagen"
Seminare, Workshops, Vorträge, Kreatives Schreiben

Motto: Gib, gib auch nach, aber gib nicht auf.

Imre Kertész, Literaturnobelpreisträger, im Vorwort zu Imre Töröks Buch "Un-GAR":

In diesem Jahrhundert lebten Orwell und Kafka. Es scheint, daß in unserem Leben die Erfahrung des Exils der Normalzustand des Menschen ist. Freilich wenn dem so ist, dann ist das Tagebuch von Imre Török nichts anderes als Revolte gegen die Epoche. Sein Leben zeigt exemplarisch, auf welche Weise der Mensch dort Wurzeln schlagen kann, wo er auf einmal sich seiner selbst bewußt wird.

"Wenn das Ich schreibt, schreibt doch immer das Wir" - notiert er in seinem Tagebuch. Mit wieviel Nostalgie lese ich diesen Satz. Ich, der ich dadurch zum Schreiben bewegt werde, damit ich vor der determinierenden Gewalt dieses für mich immer fremden "Wir" in die unberechenbaren Strudel des "Ich" sinken möge. Gut jedoch, daß ich weiß, auch ein anderer Weg existiert; ein Weg, auf dem das "Wir" Zuhause, Gemeinschaft, Solidarität bedeutet. Das ist für mich tröstendes Zeugnis des Tagebuchs von Imre Török.