Imre Török, Die Königin von Ägypten in Berlin

Der Roman ist 2017 erschienen. Die ergreifende, spannungsvolle Geschichte spielt 1943 in Berlin und ist zugleich Spiegelung der Gegenwart. Die Romanheldin, "die Königin von Ägypten", ist Djavidan Hanum, eine historische Person. Sie war Schriftstellerin, Komponistin, Malerin und Frauenrechtlerin, geboren 1877 als ungarische Gräfin May Török von Szendrő. Anfang des 20. Jahrhunderts nahm sie als Ehefrau des Khediven (Herrscher) von Ägypten den Namen Djavidan Hanum an. Zurück in Europa lebte sie u. a. in Wien und Berlin. Sie starb 1968 in Graz. Djavidan Hanum und ich gehören derselben traditionsreichen ungarischen Adelsfamilie an. Von ihrem Leben voller Abenteuer in Amerika, Europa, Ägypten und Istanbul handelt das Buch. Zugleich erzählt es von einer leidenschaftlichen Liebe in den Tagen des Krieges, von der Magie der Kunst, vom Lebensrecht aller Lebewesen in einer Welt voller Gewalt. Die "Begegnung" in Berlin zwischen Nofretete und ihrer späteren Nachfolgerin Djavidan auf dem ägyptischen Thron zählt zu den Höhepunkten des Romans. Entscheidende Szenen spielen im Nationaltheater Weimar und im KZ Buchenwald. Die Romanhelden riskieren dabei ihr Leben. Historische Figuren, u.a. Sophie und Hans Scholl, Falk Harnack treten im Roman ebenfalls in Erscheinung. Das Buch thematisiert nicht zuletzt den Widerstand gegen Diktatur und Faschismus, durchaus auch bezogen auf heute.

Eine Collage aus historischen Fakten und traumhafter Fiktion und "ganz große Literatur", wie der Kritiker und Romanautor Peer Langenfeld schrieb.

"Es gibt Romane, die beeindrucken so stark, dass es der ganz großen Worte bedarf, um ihnen in der Bewertung gerecht zu werden. Imre Töröks neuester Roman 'Die Königin von Ägypten in Berlin' ist so einer. Hier zeigt sich ein Großmeister des Erzählens, ein Magier der Sprache; er ist Steppenwolf und der Glasperlenspielmeister (Magister ludi) Josef Knecht in einem, gerade dort, wo ein spielerischer Umgang mit geistig-seelischen und kulturellen Inhalten gepflegt wird, angeleitet von Djavidan, der Hauptfigur, und symbolisch gipfelnd im "Himmel-und Hölle-Spiel", das mancher vielleicht noch aus seiner Kindheit kennt, aber gewiss noch nie so erklärt bekommen hat."
Hans Zengeler, Schriftsteller, Romanautor

Hier erzähle ich in einem Interview über meinen Roman: http://interviews-mit-autoren.blogspot.de/2017/07/helga-konig-im-gesprach-mit-dem.html

Aktuelles zum Roman auch auf meiner Facebookseite: https://www.facebook.com/imre.torok.9849

Lesermeinungen

"Das Buch ist ein Diät Buch, ich las den 1.Satz und nach 3 Stunden Lesen fiel mir ein, dass ich noch kein Mittag gegessen hatte und da Frühstück bei mir nur aus einer Tasse Kaffee besteht, musste ich schweren Herzens das Buch beiseitelegen.
Abends im Bett dann weitergelesen… Was für ein Buch!!
Ich hatte Herzklopfen beim Lesen…
Das Buch ist echt der Hammer, und ich lese sehr viel!!"
(Leserin aus Rostock)

"Meine Frau hat es in 2 Tagen gelesen und meint, sie müsste es noch öfter lesen. Jetzt bin ich dran."
(Leser aus Stuttgart)

(Eintrag Nr. 1)

Lesermeinungen: Ursula Günther, Autorin

Ich hätte das Buch gern ohne Pause gelesen, aber mein Zeitbudget ließ es nicht zu. Doch als ich es nach etlichen Pausen zuklappte, wusste ich, dass ich es unbedingt bald noch einmal lesen werde.
Meine erste Begegnung ging so:
Ich schlug es auf einer beliebigen Seite auf, da zog mich der Name einer Stadt in den Bann, es war der meiner Heimatstadt Guben.
Wie kommt in Imre Töröks Buch mein kleines Guben, gelegen am östlichsten Rand Deutschlands, hinein? Fürs erste vergaß ich meine Frage, denn das Buch selbst und die fast märchenhaft anmutende Heldin und schillernde Persönlichkeit Djavidan Hanum zogen mich in ihren Bann.
Trotz aller Dramatik scheint stets ein feiner Humor auf. Da schreibt jemand, dachte ich, dem Schweres durchaus selbst geläufig ist, der aber gleichzeitig die Menschen sehr liebt.
Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Ursula Günther veröffentlicht unter dem Pseudonym "Charlotte Buchholz"
(Eintrag Nr. 2)


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